Schneider Electric sieht 2013 weitere Herausforderungen in Europa
02/21/2013| 03:41am US/Eastern

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Der französische Elektrotechnik-Konzern Schneider Electric sieht im laufenden Jahr in seinem Geschäft in Westeuropa anhaltende Herausforderungen. Insgesamt dürfte sich das Wirtschaftsumfeld uneinheitlich zeigen, neben den Schwierigkeiten in Europa würden die Wachstumsmärkte Chancen bieten. Für Nordamerika gehen die Franzosen von einer leichten Erholung aus.
Deswegen sieht der Konzern, der auf den Gebieten elektrische Energieverteilung, industrielle Automation und Energiemanagement tätig ist, organisches Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich bei einer stagnierenden bis etwas besseren bereinigten EBITA-Marge. Im vergangenen Jahr wies das Unternehmen einen organisches Umsatzrückgang von 0,7 Prozent auf 23,95 Milliarden Euro aus, insgesamt legte der Umsatz aber um 7,2 Prozent zu. Die bereinigte EBITA-Marge verbesserte sich auf 14,7 Prozent von 14,3 Prozent im Vorjahr.
Umsatzzuwächse konnten die Franzosen in den Bereichen Power mit einem organischen Plus von 0,5 Prozent und im IT-Sektor mit 2,7 Prozent verbuchen. Den größten Rückgang gab es im Bereich Industry mit einem Minus von 3,8 Prozent. Im vierten Quartal beobachteten die Franzosen im Industriesektor aber wieder eine Verbesserung zu den Vorquartalen. In Westeuropa ging der Umsatz organisch im vergangenen Jahr um 5 Prozent zurück. In Nordamerika legte er um 2 Prozent zu. Unter dem Strich kamen die Franzosen im Jahr 2012 auf ein Nettoergebnis von 1,84 Milliarden Euro, das waren 3 Prozent mehr als im Vorjahr.
Schneider Electric konkurriert in einigen Bereichen wie etwa beim Energiemanagement mit Siemens und ABB. Siemens-Chef Peter Löscher sagte vor einigen Tagen zum Ausblick auf das laufenden Geschäftsjahr per Ende September, von der Weltwirtschaft, die für den Erfolg des Industriekonglomerats so wichtig ist, erwarte man "keinen Rückenwind". "Die Stimmung in Europa hat sich in der zweiten Hälfte von 2012 zwar ein Stück weit beruhigt, doch die Wirtschaftsleistung der Eurozone wird aller Voraussicht nach noch einmal zurückgehen. Die Prognosen der Konjunkturforscher für die USA sind noch sehr verhalten," so Löscher. Siemens kam in seinem ersten Geschäftsquartal auf einen Umsatz von 18,13 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 1,2 Milliarden Euro.
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