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DGAP-News: Linde AG: Januar bis März 2017: Linde startet mit Umsatz- und Ergebnisanstieg in das neue Geschäftsjahr

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04/28/2017 | 08:25am CEST

DGAP-News: Linde AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht

Linde AG: Januar bis März 2017: Linde startet mit Umsatz- und Ergebnisanstieg in das neue Geschäftsjahr



28.04.2017 / 07:30

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.




- Konzernumsatz auf 4,385 Mrd. EUR gewachsen (+6,6 Prozent; währungsbereinigt +4,2 Prozent)

Operatives Konzernergebnis auf 1,041 Mrd. EUR gesteigert (+5,7 Prozent; währungsbereinigt +3,1 Prozent)

Konzern-Ausblick 2017 bestätigt 

 

München, 28. April 2017 - Das Geschäft des Technologiekonzerns The Linde Group hat sich im ersten Quartal 2017 gut entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte das Unternehmen sowohl Umsatz als auch Ergebnis steigern.

 

"Wir sind recht ordentlich in das neue Geschäftsjahr gestartet und liegen damit im Rahmen unserer Prognose", sagte Prof. Dr. Aldo Belloni, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG. "Die positive Geschäftsentwicklung ist Beleg unseres grundsoliden Geschäftsmodells. Zugleich beginnen die Ende 2016 eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz ihre Wirkung zu zeigen."

 

Linde Konzern: Umsatz- und Ergebnisentwicklung durch positive Beiträge aus EMEA und Asien/Pazifik geprägt

Im ersten Quartal 2017 ist der Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf 4,385 Mrd. EUR (Vj. 4,115 Mrd. EUR) gewachsen. Zu diesem Anstieg haben vor allem positive Entwicklungen in den Segmenten EMEA und Asien/Pazifik sowie ein höherer Umsatz der Engineering Division beigetragen. Das operative Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten konnte um 5,7 Prozent auf 1,041 Mrd. EUR (Vj. 985 Mio. EUR) gesteigert werden. Bereinigt um Währungseffekte lag der Konzernumsatz 4,2 Prozent über dem Vorjahr. Das operative Konzernergebnis erhöhte sich währungsbereinigt um 3,1 Prozent. Die operative Konzernmarge lag mit 23,7 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 23,9 Prozent).

 

Mit den Programmen "Focus" und "LIFT" verfolgt Linde auch im Jahr 2017 konzernweit nachhaltige Maßnahmen zur Steigerung seiner Effizienz. Für LIFT werden bis Ende 2017 voraussichtlich insgesamt Aufwendungen in Höhe von rund 400 Mio. EUR anfallen, die als Sondereinflüsse innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Davon wurden im vergangenen Jahr bereits 116 Mio. EUR realisiert. Im ersten Quartal 2017 wurden Aufwendungen in Höhe von 22 Mio. EUR als Sondereinflüsse klassifiziert. Darin enthalten sind auch Aufwendungen im Zusammenhang mit dem geplanten Zusammenschluss mit Praxair.

 

Linde erzielte in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 ein Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten von 1,68 EUR (Vj. 1,65 EUR). Aufgrund des für 2017 geplanten Verkaufs von Gist wurde der Umsatz- und Ergebnisbeitrag dieses Geschäftsbereichs als nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesen und ist damit in den aktuellen Konzernzahlen nicht enthalten. Der operative Cash Flow ist im Vergleich zum Vorjahr um 25,2 Prozent auf 653 Mio. EUR (Vj. 873 Mio. EUR) gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf geringere erhaltene Anzahlungen im Anlagenbaugeschäft im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

 

Gases Division: Umsatz legt auf vergleichbarer Basis weiter zu

In der Gases Division erwirtschaftete Linde im ersten Quartal 2017 einen Umsatz von 3,799 Mrd. EUR und lag damit um 4,9 Prozent über dem Vorjahr (Vj. 3,621 Mrd. EUR). Bereinigt um Währungs- und Erdgaspreiseffekte, betrug das Umsatzplus 0,9 Prozent. Das operative Ergebnis ist währungsbereinigt um 2,4 Prozent auf 1,053 Mrd. EUR (Vj. 1,006 Mrd. EUR) gestiegen. Die operative Marge lag mit 27,7 Prozent (Vj. 27,8 Prozent) auf Vorjahresniveau. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich höhere Erdgaspreise negativ auf die operative Marge auswirkten.

 

Im Segment EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) lag der Umsatz in den ersten drei Monaten 2017 mit 1,478 Mrd. EUR um 4,8 Prozent über dem Vorjahresniveau (Vj. 1,410 Mrd. EUR). Auf vergleichbarer Basis entsprach dies einem Umsatzanstieg von 4,4 Prozent. Das operative Ergebnis erreichte 462 Mio. EUR und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Prozent (Vj. 430 Mio. EUR). Die operative Marge erhöhte sich auf 31,3 Prozent (Vj. 30,5 Prozent). Zu dieser Verbesserung haben auch die 2015 und 2016 eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung beigetragen.

 

Im Segment EMEA haben sich nahezu alle Produktbereiche positiv entwickelt. Im On-site-Geschäft - also bei der Vor-Ort-Versorgung von Großkunden - konnte Linde in Nordeuropa und im Mittleren Osten & Osteuropa aufgrund von Anlagenhochläufen Umsatzzuwächse erreichen. In den Produktbereichen Flüssig-und Flaschengasen konnten in nahezu allen Regionen Umsatzsteigerungen erzielt werden.

 

Im Segment Asien/Pazifik hat Linde per Ende März 2017 einen Umsatz von 1,073 Mrd. EUR erzielt. Dieser Wert lag um 10,7 Prozent über dem Vorjahreswert (Vj. 969 Mio. EUR). Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich der Umsatz um 4,9 Prozent. Das operative Ergebnis lag mit 268 Mio. EUR um 5,5 Prozent über dem Vorjahr (Vj. 254 Mio. EUR). Dies entspricht einer operativen Marge von 25,0 Prozent (Vj. 26,2 Prozent). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr ein Einmaleffekt aus dem Verkauf von Vermögenswerten enthalten ist.

 

Auch im Segment Asien/Pazifik haben sich nahezu alle Produktbereiche gut entwickelt. Vor allem im Geschäft mit Flüssiggasen konnten solide Volumen- und Preissteigerungen erzielt werden. Im Raum Südpazifik konnte der Umsatzrückgang gestoppt werden. Des Weiteren zeigten die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen in dieser Region erste Erfolge und führten im Vergleich zum Vorjahr zu einem Anstieg des operativen Ergebnisses.

 

Im Segment Amerika konnte Linde den Umsatz im ersten Quartal 2017 um 1,0 Prozent auf 1,297 Mrd. EUR (Vj. 1,284 Mrd. EUR) erhöhen. Bereinigt um Währungs- und Erdgaspreiseffekte ging der Umsatz um 5,3 Prozent zurück. Das operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent auf 323 Mio. EUR (Vj. 322 Mio. EUR). Die operative Marge lag bei 24,9 Prozent (Vj. 25,1 Prozent).

 

Bei der Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind gegenläufige Effekte zu berücksichtigen. Das On-site und das Geschäft mit Flüssiggasen in Nordamerika entwickelten sich erneut positiv. Hingegen sind im Healthcare-Geschäft in Nordamerika die Auswirkungen der Preisreduzierungen des letzten Jahres aufgrund staatlicher Ausschreibungen deutlich spürbar. Auch der im dritten Quartal 2016 getätigte Verkauf zweier Tochtergesellschaften von Lincare beeinträchtigte erwartungsgemäß die Umsatzentwicklung.

 

In den einzelnen Ländern Südamerikas - insbesondere in Brasilien und Venezuela - haben sich die Rahmenbedingungen im ersten Quartal 2017 nicht wesentlich verbessert. Die wirtschaftliche Situation der Region ist von einer hohen Inflation und niedrigem Wachstum

geprägt. Die Produktbereiche in Südamerika entwickelten sich positiv. Allerdings basieren die Zuwächse auf einem relativ niedrigen Vorjahresniveau.

 

Engineering Division: Marge im Rahmen der Erwartungen

Der Umsatz der Engineering Division stieg im ersten Quartal 2017 um 14,1 Prozent auf 648 Mio. EUR (Vj. 568 Mio. EUR). Das operative Ergebnis erhöhte sich ebenfalls auf 53 Mio. EUR (Vj. 46 Mio. EUR). Die operative Marge betrug 8,2 Prozent (Vj. 8,1 Prozent) und entspricht damit der Zielmarke, die das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr anstrebt.

 

Trotz des weiterhin anhaltend niedrigen Ölpreises und der damit verbundenen Nachfragezurückhaltung im Anlagenbau konnte der Auftragseingang per Ende März gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 457 Mio. EUR (Vj. 310 Mio. EUR) gesteigert werden. Der Auftragsbestand der Engineering Division betrug per Ende März 4,168 Mrd. EUR (31. Dezember 2016: 4,386 Mrd. EUR) und lag damit weiterhin auf einem soliden Niveau.

 

Ausblick

Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2017 mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 3 Prozent, wenngleich das herausfordernde Marktumfeld auch zu einem Rückgang von bis zu 3 Prozent führen könnte. Das währungsbereinigte operative Ergebnis soll auf Niveau des Vorjahres liegen und könnte um bis zu 7 Prozent steigen. In der Gases Division strebt Linde für das Geschäftsjahr 2017 einen währungsbereinigten Umsatz an, der bis zu 3 Prozent über dem Vorjahr liegt, wenngleich das herausfordernde Marktumfeld auch zu einem Rückgang von bis zu 2 Prozent führen könnte. Die Veränderung des währungsbereinigten operativen Ergebnisses soll auf dem Niveau des Vorjahres liegen und könnte um bis zu 6 Prozent steigen. Für die Engineering Division erwartet das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in der Bandbreite von 2,0 Mrd. EUR bis 2,4 Mrd. EUR und eine operative Marge von rund 8 Prozent.

 

 

Anlässlich der Veröffentlichung des Zwischenberichts findet heute um 14.00 Uhr deutscher Zeit ein Webcast für Analysten mit Dr. Sven Schneider, CFO der Linde AG, in englischer Sprache statt. Journalisten haben die Möglichkeit, den Webcast unter folgendem Link zu verfolgen:

https://event.mescdn.com/linde/results-conference-call-q1-2017

 

 

 

The Linde Group hat im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 16,948 Mrd. EUR erzielt und ist damit eines der führenden Gase- und Engineeringunternehmen der Welt. Mit rund 60.000 Mitarbeitern ist Linde in mehr als 100 Ländern vertreten. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Der gezielte Ausbau des internationalen Geschäfts mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen steht dabei im Mittelpunkt. Linde handelt verantwortlich gegenüber Aktionären, Geschäftspartnern, Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt - weltweit, in jedem Geschäftsbereich, jeder Region und an jedem Standort. Linde entwickelt Technologien und Produkte, die Kundennutzen mit einem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung verbinden.

 

Informationen über The Linde Group finden Sie online unter www.linde.com

 

 

Für weitere Informationen:
Media Relations

Dr. Frank Herkenhoff

Telefon +49.89.35757-1320

 

Matthias Dachwald

Telefon +49.89.35757-1333
Investor Relations

Bernard Wang

Telefon +49.89.35757-1328

 

Eva Frerker

Telefon +49.89.35757-1332
 

 

 

Zusätzliche Informationen und deren Fundstellen

 

Sollten Praxair, Inc. ("Praxair") und Linde AG ("Linde") den angestrebten Unternehmenszusammenschluss weiter verfolgen, gehen Praxair und Linde davon aus, dass eine neu zu gründende Holdinggesellschaft ("New Holdco") ein Registration Statement (Form S-4 bzw. Form F-4) bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (U.S. Securities and Exchange Commission, "SEC") einreichen wird, welches Folgendes beinhalten wird: (1) ein Proxy Statement von Praxair, das zugleich auch den Prospekt für New Holdco darstellen wird, sowie (2) einen Angebotsprospekt der New Holdco, der im Zusammenhang mit dem Angebot der New Holdco für den Erwerb der von US-Aktionären gehaltenen Linde-Aktien verwendet werden soll. Sobald verfügbar, wird Praxair das Proxy Statement/den Prospekt für Zwecke des Beschlusses der Aktionäre von Praxair über die Zustimmung zur Verschmelzung von Praxair mit einer 100%igen Tochtergesellschaft von New Holdco postalisch an seine Aktionäre übersenden und die New HoldCo wird den Angebotsprospekt im Zusammenhang mit dem Angebot von New Holdco für den Erwerb aller ausstehenden Linde-Aktien an die Linde-Aktionäre in den Vereinigten Staaten übersenden. Sollten Praxair und Linde den angestrebten Unternehmenszusammenschluss weiter verfolgen, gehen Praxair und Linde ferner davon aus, dass New Holdco eine Angebotsunterlage bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") einreichen wird. Es ist ungewiss, ob eine rechtsverbindliche und abschließende Vereinbarung zwischen Praxair und Linde zustande kommen wird; darüber hinaus steht der Vollzug einer rechtsverbindlichen Transaktion unter dem Vorbehalt aufsichtsrechtlicher Genehmigungen sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen.

 

 

ANLEGER UND WERTPAPIERINHABER WERDEN DRINGEND GEBETEN, DAS PROXY STATEMENT/DEN PROSPEKT UND DIE ANGEBOTSUNTERLAGE ÜBER DEN ANGESTREBTEN UNTERNEHMENSZUSAMMENSCHLUSS UND DAS ANGESTREBTE ÜBERNAHMEANGEBOT ZU LESEN, SOFERN UND SOBALD DIESE VERFÜGBAR SIND, WEIL DARIN WICHTIGE INFORMATIONEN ENTHALTEN SEIN WERDEN. Exemplare des Proxy Statement/des Prospekts (sofern und sobald verfügbar) sowie weiterer zugehöriger Dokumente, die von Praxair, Linde und New Holdco bei der SEC eingereicht wurden, können auf der Website der SEC unter www.sec.gov kostenlos abgerufen werden. Das Proxy Statement/der Prospekt (sofern und sobald verfügbar) sowie sonstige sich hierauf beziehende Dokumente sind darüber hinaus auf der Website von Praxair unter www.praxair.com kostenlos verfügbar. Nach erfolgter Gestattung durch die BaFin wird die Angebotsunterlage auf der Website der BaFin unter www.bafin.de zur Verfügung gestellt. Die Angebotsunterlage (sofern und sobald verfügbar) sowie sonstige sich hierauf beziehende Dokumente können darüber hinaus auf der Website von Linde unter www.linde.com kostenlos abgerufen werden.

 

Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Kauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Verkauf von Aktien an der New Holdco, Praxair oder Linde dar. Die endgültigen Bedingungen und weitere das öffentliche Übernahmeangebot betreffende Bestimmungen werden in der Angebotsunterlage - sobald deren Veröffentlichung von der BaFin gestattet worden ist - und in den bei der SEC eingereichten Dokumenten enthalten sein. Geld, Wertpapiere oder ein sonstiges Entgelt werden nicht verlangt und werden, falls auf die in diesem Dokument enthaltenen Informationen hin angeboten, nicht angenommen. Die im vorliegenden Dokument enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zur Zeichnung bzw. zum Kauf von Wertpapieren dar.

 

Wertpapiere werden ausschließlich mittels eines Prospekts angeboten, der den Anforderungen des US-Wertpapiergesetzes von 1933 (U.S. Securities Act of 1933) in seiner jeweils geltenden Fassung sowie den anwendbaren europäischen und deutschen Vorschriften genügt. Die Verbreitung dieses Dokuments ist in einigen Ländern möglicherweise nur eingeschränkt zulässig und Personen, die in den Besitz eines in diesem Dokument in Bezug genommenen Dokuments oder eine sonstige in diesem Dokument in Bezug genommene Information gelangen, wird empfohlen, sich über diese Beschränkungen zu informieren und diese einzuhalten. Eine Nichteinhaltung dieser Beschränkungen begründet möglicherweise einen Verstoß gegen die Wertpapiergesetze des betreffenden Landes. Es werden weder unmittelbar noch mittelbar Wertpapiere in oder in Jurisdiktionen hinein angeboten, in denen ein solches Angebot nicht im Einklang mit den Gesetzen dieser Jurisdiktionen stehen würde.

 

Teilnehmer einer Proxy-Solicitation

 

Praxair, Linde, New Holdco und ihre jeweiligen Organmitglieder können im Rahmen des angestrebten Unternehmenszusammenschlusses möglicherweise als Teilnehmer einer Proxy-Solicitation gegenüber Aktionären von Praxair anzusehen sein. Angaben zu den Personen, bei denen es sich nach den Vorschriften der SEC um Teilnehmer einer Proxy-Solicitation gegenüber den Aktionären von Praxair im Zusammenhang mit dem angestrebten Unternehmenszusammenschluss handelt, sowie Ausführungen zu den von diesen Personen unmittelbar oder mittelbar gehaltenen Beteiligungen (in Form von Wertpapieren oder in anderer Form) werden in dem Proxy Statement/Prospekt enthalten sein, sofern und sobald dieser bei der SEC eingereicht wird. Angaben hinsichtlich der Organmitglieder von Praxair finden sich im Geschäftsbericht von Praxair (Form 10-K) für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2015 sowie im Proxy Statement von Praxair (Schedule 14A) vom 18. März 2016, die bei der SEC eingereicht wurden und bei den vorstehend genannten Bezugsquellen kostenlos erhältlich sind.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen (forward-looking statements) im Sinne von Section 27A des US-Wertpapiergesetzes von 1933 und Section 21E des US-Wertpapierhandelsgesetzes von 1934 (Securities Exchange Act of 1934). Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den von uns auf der Grundlage der uns derzeit bekannten Sachlage vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar an Worten wie "annehmen", "der Ansicht sein", "beabsichtigen", "schätzen", "erwarten", "fortsetzen", "sollte", "könnte", "möglicherweise", "planen", "prognostizieren", "vorhersagen", "wird in Zukunft", "potenziell", "voraussagen" und vergleichbaren Ausdrücken. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen insbesondere Aussagen hinsichtlich der Vorteile des angestrebten Unternehmenszusammenschlusses, zu Integrationsplänen und erwarteten Synergien sowie hinsichtlich des erwarteten künftigen Wachstums und der zukünftigen Finanz-, Vermögens- und Ertragslage. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorhergesagten oder erwarteten Ergebnissen abweichen. Es ist ungewiss, ob sich diese zukunftsgerichteten Aussagen als zutreffend und richtig erweisen oder dass die prognostizierten oder erwarteten künftigen Ergebnisse tatsächlich erzielt werden. Zu den Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen Ergebnissen abweichen können, gehören insbesondere: der voraussichtliche Zeitpunkt und die Wahrscheinlichkeit des Abschlusses bzw. des Vollzugs des geplanten Unternehmenszusammenschlusses, einschließlich des Zeitpunkts, des Erhalts bzw. der Auflagen etwaig erforderlicher behördlicher oder aufsichtsrechtlicher Genehmigungen des geplanten Unternehmenszusammenschlusses, die die erwarteten Vorteile mindern oder die Parteien dazu veranlassen könnten, die Transaktion nicht abzuschließen oder abzubrechen; der Eintritt von Ereignissen, Änderungen oder sonstigen Umständen, die zu einer Beendigung der angestrebten Unternehmenszusammenschlussvereinbarung führen könnten; die Fähigkeit, den angestrebten Unternehmenszusammenschluss und das Umtauschangebot erfolgreich abzuschließen; infolge des angestrebten Unternehmenszusammenschlusses auferlegte aufsichtsrechtliche oder sonstige Beschränkungen; der Erfolg des Unternehmens im Anschluss an den angestrebten Unternehmenszusammenschluss; die Fähigkeit, die Unternehmen Praxair und Linde erfolgreich zu integrieren; die Möglichkeit, dass die Praxair-Aktionäre der angestrebten Unternehmenszusammenschlussvereinbarung die Zustimmung verweigern oder dass im Rahmen des öffentlichen Übernahmeangebots unter Umständen die erforderliche Anzahl an Linde-Aktien nicht eingereicht wird; das Risiko, dass die Parteien möglicherweise nicht in der Lage sind, die Vollzugsbedingungen für den angestrebten Unternehmenszusammenschluss fristgerecht oder überhaupt zu erfüllen; Risiken im Zusammenhang mit der Beeinträchtigung der Ressourcen der Geschäftsleitung hinsichtlich des normalen Geschäftsablaufs durch den angestrebten Unternehmenszusammenschluss; das Risiko nachteiliger Folgen der Ankündigung oder des Vollzugs des angestrebten Unternehmenszusammenschlusses auf den Börsenkurs der Stammaktien von Linde oder Praxair, die Fähigkeit von Linde und Praxair, Kunden bzw. Mitarbeiter in Schlüsselpositionen zu halten oder einzustellen und Beziehungen zu ihren jeweiligen Lieferanten und Kunden aufrechtzuerhalten bzw. auf ihr Betriebsergebnis oder ihre Unternehmen allgemein; das Risiko, dass die New Holdco unter Umständen nicht die erwarteten Synergieeffekte erzielen kann oder sich die Erzielung dieser Synergieeffekte als langwieriger oder kostenintensiver als geplant herausstellt; Gesetzes- und Regulierungsinitiativen auf kommunaler, Länder- oder Bundesebene oder im Ausland, die sich auf die Kostendeckung und Rentabilität von Investitionen, auf die Tarifstruktur und auf die Geschwindigkeit und das Ausmaß, mit der bzw. in dem Wettbewerber Zugang zu den Branchen Industriegase, Engineering und Healthcare erlangen, auswirken können; der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten sowie behördlichen Untersuchungen, Verfahren oder Ermittlungen; der Zeitpunkt und das Ausmaß von Änderungen bei Rohstoffpreisen, Zinssätzen und Devisenkursen; die allgemeine konjunkturelle Lage, einschließlich des Risikos einer anhaltenden Abschwächung oder Verschlechterung der Konjunktur, oder das Risiko eines verlangsamten Aufschwungs, wodurch die langfristige Nachfrage nach Industriegas, Engineering und Healthcare sowie damit verbundenen Dienstleistungen beeinflusst werden könnte; potenzielle Auswirkungen von Terroranschlägen und etwaigen nachfolgenden Kriegshandlungen oder sonstigen Konflikten; Änderungen der Umwelt-, Sicherheits- und sonstiger Gesetze und Vorschriften; die Entwicklung alternativer Energieressourcen, Ergebnisse und Kosten von Finanzierungsbemühungen, einschließlich der Möglichkeit, eine Finanzierung zu günstigen Konditionen zu erhalten, die durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden kann, einschließlich Bonitätsratings und allgemeiner Markt- und Wirtschaftsbedingungen; ein Anstieg der Kosten für Waren und Dienstleistungen, die für die Fertigstellung von Investitionsprojekten erforderlich sind; die Auswirkungen von Rechnungslegungsverlautbarungen, die regelmäßig von den hierfür zuständigen Gremien ausgegeben werden; Bedingungen der Anleihe- und Kapitalmärkte; die Marktakzeptanz von und die anhaltende Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Linde und Praxair; Änderungen der Steuergesetze sowie ihrer Auslegung, durch die sich die konsolidierte Steuerlast von Praxair, Linde oder New HoldCo erhöhen könnten, und die weiteren Faktoren, die in den veröffentlichten Jahres- und Zwischenberichten von Linde und in den auf der Webseite der SEC (www.sec.gov) verfügbaren, zur Veröffentlichung bei der SEC eingereichten Unterlagen (public filings) von Praxair und New HoldCo jeweils ausgeführt sind, insbesondere die unter den Überschriften "Risikofaktoren" und "Zukunftsgerichtete Aussagen" in Formular Form 10-K von Praxair für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2015 erläutert sind. Die vorstehende Liste an Risikofaktoren ist nicht abschließend. Die Risiken sowie sonstige mit dem geplanten Unternehmenszusammenschluss verbundene Risiken werden im Proxy Statement/im Prospekt und in dem Angebotsprospekt, die im bei der SEC einzureichenden Registration Statement (Form S-4 oder Form F-4) enthalten sind und in einer Angebotsunterlage bzw. in etwaigen bei der BaFin im Zusammenhang mit dem geplanten Unternehmenszusammenschluss einzureichenden Prospekten oder Prospektergänzungen näher erläutert. Angesichts dieser Risiken, Unsicherheitsfaktoren und Annahmen werden die in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen Ereignisse unter Umständen nicht oder in einem anderen Ausmaß oder zu einem anderen Zeitpunkt eintreten, als dies von Linde, Praxair oder New HoldCo beschrieben wurde. Sämtliche dieser Faktoren sind schwer vorherzusagen und liegen außerhalb unseres Einflussbereichs. Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den Linde, Praxair und New HoldCo am Tag der Veröffentlichung dieses Dokuments zur Verfügung stehenden Informationen und Linde, Praxair und New HoldCo schließen jeweils jegliche Verpflichtung zur Aktualisierung oder Überarbeitung etwaiger zukunftsgerichteter Aussagen aus, sei es aufgrund neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen und es wird zudem keine solche Verpflichtung übernommen, soweit dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
 




Kontakt:

Mitteilende Person: Dr. Frank Herkenhoff, Head of External Communications



28.04.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Linde AG
Klosterhofstraße 1
80331 München
Deutschland
Telefon: +49.89.35757-01
Fax: +49.89.35757-1075
E-Mail: [email protected]
Internet: www.linde.de
ISIN: DE0006483001
WKN: 648300
Indizes: DAX
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, München, Stuttgart; Freiverkehr in Hannover, Tradegate Exchange; SIX


 
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